Nonsolution
Gabu Heindl, Drehli Robnik
Moritz Hannemann studierte Theater- und Literaturwissenschaft. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Theaterwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum und Dramaturg am Forum Freies Theater (FFT) Düsseldorf. Er war beteiligt an der Konzeption des Stadtlabors „Place Internationale“, das den Umzug des FFT mit dem 150-jährigen Jubiläum der Pariser Kommune verband. In diesem Rahmen konzipierte er gemeinsam mit Klaus Ronneberger und Laura Strack die „Lefebvre-Werkstatt“, aus der die Publikation „Baustelle Commune“ hervorging. Seit der Spielzeit 2024/2025 ist er Dramaturg am Schauspielhaus Bochum.
Christian Hanussek arbeitet als Künstler, Autor sowie Kurator und ist Mitglied von metroZones – Center for Urban Affairs in Berlin. Er studierte Malerei und Kunsttheorie an der Städelschule Frankfurt sowie bei „Ateliers ’63“ in Haarlem, Niederlande. Seine künstlerische Arbeit umfasst und verbindet Malerei und Zeichnung sowie Film und Video.
Gabu Heindl ist Professorin und Leiterin des Fachgebiets „Architektur Stadt Ökonomie – Bauwirtschaft und Projektentwicklung“ an der Universität Kassel. Als Architektin und Stadtplanerin betreibt sie das Büro GABU Heindl Architektur in Wien. Sie praktiziert, forscht und publiziert mit dem Fokus Wohnen, öffentlicher Raum und Verteilungsfragen in Architektur und Stadtplanung. Zuletzt erschienen die Monografie „Stadtkonflikte. Radikale Demokratie in Architektur und Stadtplanung“ (2020) und der Studienbericht „Gerechte Stadt muss sein!“ (2022).
Christoph Heinemann
ist Architekt und seit 1998 Mitglied des Instituts für angewandte Urbanistik (ifau). Als Professor im Arbeitsgebiet Architektur und Stadt an der HafenCity Universität Hamburg (2017–2022) setzte er sich mit situativen und relationalen Dispositionen im urbanen Handlungsraum auseinander. ifau.berlin
Marcel Hénaff (1942–2018), Philosoph und Anthropologe, war Professor an der University of California in San Diego. Er ist Autor von „Der Preis der Wahrheit. Gabe, Geld und Philosophie“ (2009), für das er im französischen Original 2002 mit dem Grand Prix Moron der Académie française bedacht wurde.
Naomi Hennig lebt und arbeitet als Kulturproduzentin in Berlin und London. Sie ist an verschiedenen Modellen kollaborativer Kulturproduktion beteiligt, darunter nGbK und District Berlin. Im Rahmen ihres PhD-Projekts forscht sie zur Geopolitik des Neoliberalismus und deren räumlich-ökologischen Implikationen.
Paula Hildebrandt ist Autorin und Filmemacherin, die in ihren Arbeiten performative Aktion, experimentelles Schreiben und Fotografie verbindet. Sie studierte Politikwissenschaft an der FU Berlin, Global Political Economy an der University of Sussex und „Brokering Cross-Sector Partnerships“ in Cambridge. Von 2002 bis 2007 war sie als Projektmanagerin für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tätig. Sie war Mitbegründerin des interdisziplinären Nachhaltigkeitsnetzwerks „3plusX“ und Co-Kuratorin von „Über Lebenskunst“ am Haus der Kulturen der Welt in Berlin. An der HCU Hamburg koordinierte sie das Graduiertenprogramm „Performing Citizenship“ (2015–2017). paulahildebrandt.de
Carolin Höfler ist Professorin für Designtheorie und -forschung an der Köln International School of Design der Technischen Hochschule Köln. Seit 2018 ist sie Sprecherin der von ihr mitgegründeten interdisziplinären Forschungsstelle „Echtzeitstadt – Real-Time City“ der TH Köln. carolinhoefler.de
Helmut Höge ist freier Autor und Aushilfshausmeister bei der Tageszeitung „taz“. Er lebt in Berlin und schreibt regelmäßig in seinem Blog „Hier spricht der Aushilfshausmeister!“ sowie die Kolumne „Wirtschaftsweisen“ („taz Berlin“) und die Kolumne „Wirtschaft als das Leben selbst“ („Junge Welt“). Zuletzt publizierte er den 11. Band seiner Tierbuch-Reihe „Kleiner Brehm“ über Rabenvögel (Peter Engstler Verlag) sowie 2018 „Die lustige Tierwelt und ihre ernste Erforschung“ (Westend Verlag). 2014 wurde er mit dem Ben-Witter-Preis ausgezeichnet.
Anne Huffschmid ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin (Text, Fotografie, Film) und Kuratorin. Sie forscht, publiziert und lehrt zu urbanen Fragen, sozialen Erinnerungsprozessen und Materialisierungen von Gewalt, mit einem besonderen Interesse an Diskurs- und Bildforschung, audiovisueller Forschung und experimentellen Methoden, Formaten und Narrativen der Kultur- und Sozialwissenschaft. Lateinamerika, vor allem Mexiko, ist zentraler Bezugspunkt ihrer Arbeit. annehuffschmid.de